„Viel Vergnügen“ beim Jubiläumspodcast

Der Jubiläumspodcast zu 700 Jahre Bochum ist um eine weitere unterhaltsame Episode reicher: Im Fokus der fünften Folge stehen unter dem Titel „Viel Vergnügen“ das Bermuda3Eck, das Bochumer Rotlichtviertel und das Schauspielhaus. Dafür begibt sich das Moderationsduo Katja Leistenschneider und Alexander Brauer ins Nachtleben und besucht seine Gäste direkt vor Ort. Der Jubiläumspodcast ist auf www.bochum-700.de/podcast und zeitnah auf den gängigen Podcast-Plattformen kostenfrei verfügbar. Das Format wurde gemeinsam mit Bochum Marketing im Auftrag der Stadt Bochum entworfen.

In den ersten vier Folgen mit den Titeln „Essen und Trinken“, „Als Bochum Deutscher Fußballmeister wurde“, „Von der Urkunde bis zur Industriestadt“ und „Turbulente Zeiten“ wurden schon spannende Ereignisse der Stadtgeschichte von 1321 bis heute durchleuchtet. Auch die fünfte Episode taucht in 55 Minuten tief in Bochums Geschichte ein. Dafür trifft sich das Moderationsduo im Mandragora mit Leo Bauer, dem „Vater des Bermuda3Ecks“, in einem der Häuser des Rotlichtviertels mit Mechthild Eickel, die den Verein Madonna zur Beratung für Sexarbeiterinnen leitet, und im Schauspielhaus mit dem langjährigen Inspizienten Gerd Beiderbeck und Schauspieler Roland Riebeling.

Von der ersten Disco zum Szeneviertel

Das Bermuda3Eck zählt mit seinen jährlich rund vier Millionen Besuchern heute zu den beliebtesten Gastro- und Barlandschaften im Ruhrgebiet. Zu den ersten Initiatoren gehörte Leo Bauer, mit dem Leistenschneider und Brauer im Mandragora über die Entwicklung des Bermuda3Ecks sprechen. Bauer war einer der Vorreiter der Bochumer Kneipen- und Clubszene, übernahm vor 50 Jahren u.a. die Pinte (damals: „Intimes Stübchen“) und war Mitbegründer der ersten Disco in Bochum, dem Liberitas. Auch heute ist der Unternehmer noch eine der wichtigsten Figuren im Bochumer Nachtleben. Im Podcast erzählt Bauer, wie er die Anfänge erlebt hat und wie es heute um das Bermuda3Eck bestellt ist – einige spannende Anekdoten aus Bochums Nachtleben inklusive. Oder wissen Sie, wo damals auf Rollschuhen die Getränke gebracht wurden?

Aufklärung im Rotlichtviertel

In einem der Häuser im Rotlichtviertel am Winkel treffen Leistenschneider und Brauer anschließend auf Mechthild Eickel, die langjährige Leiterin des Vereins Madonna, der einen Treffpunkt sowie eine Beratungsstelle für Sexarbeiterinnen bietet. Sie berichtet erhellende Geschichten über Prostitution in Bochum, von damals bis heute. Dabei wird viel erklärt, aber nicht geurteilt oder moralisiert: Das Thema Sexarbeit wird aus einem sachlichen Blickwinkel analysiert, natürlich nicht ohne den einen oder anderen Einblick hinter die Kulissen.

Die Geschichte des Schauspielhauses

Über die traditions- und anekdotenreiche Geschichte des Bochumer Schauspielhauses reden Leistenschneider und Brauer mit dem langjährigen Inspizienten Gerd Beiderbeck und Schauspieler Roland Riebeling, der unter anderem als „Jütte“ aus dem Kölner Tatort bekannt ist. In diesem kurzweiligen Gespräch über Frikadellen gegen das Lampenfieber, zahlreiche Schauspielgrößen wie Tana Schanzara oder Jürgen Prochnow und die Anfänge von Herbert Grönemeyer geben Beiderbeck und Riebeling ihre Erfahrungen am bekanntesten Theater der Stadt preis. Auch gemeinsame Erlebnisse werden thematisiert – so berichtet Riebeling von einem Satz, den er von Beiderbeck kurz vor einem Auftritt mit auf den Weg auf die Bühne bekommen hat: „Beruhig‘ Dich! Is‘ alles nur Theater!“

Insgesamt sieben Folgen

Bis Dezember begrüßen die Moderatoren Katja Leistenschneider und Alexander Brauer jeden Monat Gäste an geschichtsträchtigen Orten, um auf 700 Jahre Bochum zurückzuschauen. Jede der insgesamt sieben Folgen endet mit „60 Sekunden Zukunft“, einem Ausblick auf das, was Bochum zum Thema noch auf der Agenda hat. Die ersten fünf Folgen können im Internet unter www.bochum-700.de/podcast und auf den gängigen Podcast-Plattformen kostenfrei heruntergeladen und gehört werden.

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